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Gedanken zum Fußball

Ach ja, - Fußball! Voller Ernst gespielt, beguckt und gehaßt. Nirgends gelingt es so nahezu vollkommen, eine Meinung in männlich und weiblich zu zerlegen.

Die männliche erscheint im Vordergrund von Programmgestaltungen und Berichten. Die weibliche hält sich im allgemeinen zurück,- wenn sie klug ist und den häuslichen Frieden liebt.

Hier aber kann sich eine nicht zurückhalten und will ihre Meinung über etwas äußern , wovon sie allerdings überhaupt nichts versteht.

Also- da ist erst mal das Ding mit den 22 Männern und nur einem Ball. Das können wir vergessen - ist alt und kennt jeder.

Woran Männer wahrscheinlich nicht denken, was aber den Frauen einen Fußballabend durchaus angenehm gestalten kann, sind 44 Schenkel und Waden in Bewegung, von denen ein ziemlich hoher Prozentsatz einen langweiligen Abend vor der Flimmerkiste zumindest erträglicher werden läßt.

Während der eigene Holde, meist schneller Bewegung längst entwöhnt, mit aufgerissenen Augen und Mund voller Verzücken die Cracker oder Bockwurst in den Aschenbecher statt in Dips oder Senf stippt, kann man sich neben den Pfeif- und Fanfarengeräusche auch mal ein eigenes Pfeifen gestatten. Was dann auch noch, falls gehört, als Anteilnahme oder Loyalität ausgelegt wird. Dem häuslichen Frieden sehr zuträglich.

Eine andere Sache sind die Regeln. Wenn man die kennt, wird jedes Spiel sofort durchschaubar und zur ernsten Angelegenheit. Aber Frauen können die Regeln nicht begreifen. Nicht sofort. Oder sie verstehen die Ernsthaftigkeit nicht. Ihnen fehlt eben das Gefühl. Für Ernsthaftigkeit.

Womit man sie aber vollkommen in Aktion bringen kann, ist dieses schnappmesserartige Aufspringen bei einem Tor. Wenn man dabei auch noch mit der der Situation entsprechenden Lautstärke "Tor" schreit, kann man sofort erkennen, ob diese Frau belastbar ist, oder nicht. Schreit sie nur auf, ist sie brauchbar.

Bleibt sie still, hat man sie entweder überfordert, oder sie schläft.

Schlafen darf sie aber nicht bei den Aktionen ihrer kids.

Fußballvereine haben durchaus den Einfluß der Sprößlinge auf das Familienvermögen erkannt.

Sie könnten die abwechslungsreiche Zusammensetzung ihrer Mannschaften nicht finanzieren, wenn nicht zahlreiche hoffnungsvolle Nachwuchs- Fans ihre Mützen und Schals tragen und ohne die richtigen Farben in der Bettwäsche Alpträume kriegen würden.

Hat jemand jemals an die Alpträume einer Mutter gedacht, die gezwungen ist, auch noch die Innenwände der Schränke in den Farben ........../........... zu gestalten? Oder die zwei kids, die gegensätzlichen Vereinen den günstigsten Einkauf von Spielern gönnen, die Messer beim gemeinsamen Essen entwinden muß?

A propos Spieler- irgendwie heißt es auch ab und zu Fußballspiel, wenn man darüber berichtet. Wo kommt das Spiel her? Und hat Spiel nicht auch was mit Spaß zu tun? Spaß allerdings trennt sich nicht so total in männlich und weiblich. Ist also für den Fußball ungeeignet?

Und wieso ist sportliche Leistung an Farben gebunden? Also- Frauen verstehen wirklich nichts vom Fußball....

Birgit

geschrieben von Birgit  -  BirgitHieke@t-online.de


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